Österreich verlangt eigenes Format
Wer in Österreich mit Parkscheibe parkt, sollte nicht seine deutsche Scheibe verwenden, denn sonst kann es teuer werden.
In unserem Nachbarland muss die Scheibe nämlich ein rundes Zifferblatt mit Minimum 10 Zentimeter Durchmesser aufweisen und darf nur einen einzigen Zeiger haben, der sich kontrastreich vom Zifferblatt abhebt. Doch auch die Einteilung muss anders sein: die österreichische Parkscheibe hat eine Viertelstunden-Einteilung, die auch so eingestellt werden muss. Der Unterschied: Während man die Uhrzeit in Deutschland nur auf die halbe Stunde genau einstellt, rundet man in Österreich auf die nächste Viertelstunde auf. Auch elektronische Parkscheiben werden in Österreich laut ADAC nicht anerkannt.
Bußgeld in unbekannter Höhe
Wer also nicht mit österreichischer Prkscheibe parkt, muss mit einem Bußgeld wegen Falschparkens rechnen. Wie viel man zahlen muss, legt die jeweils zuständige Behörde nach ihrem Ermessen fest, denn in Österreich gibts keinen allgemein gültigen Bußgeldkatalog. Die Spanne reicht da von 21 Euro theoretisch bis 726 Euro.
Die gültige österreichische Parkscheibe kann man sich online für schon unter 3 Euro besorgen.
Übrigens, in Deutschland muss die Parkscheibe blau sein, mit weißem Innenkreis im 24?Stunden-Format in einem Maß von 11 mal 15 Zentimeter. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld zwischen 20 und 40 Euro.
Quelle: ADAC, div
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