USA verbieten Kreuzfahrten bis in den Juli
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat die "No Sail Order" für Kreuzfahrtschiffe um weitere 100 Tage bis mindestens Mitte Juli verlängert. Für die Behörde steht fest, daß Kreuzfahrten wesentlich zur Verbreitung des Coronavirus in den USA beigetragen hätten, da mindestens zehn Kreuzfahrtschiffe mit Coronafällen oder entsprechenden Symptomen in Häfen der vereinigten Staaten von Amerika angelegt hatten.
Die "No Sail Order" des Center for Disease Control and Prevention (CDC) trifft die Kreuzfahrtindustrie empfindlich, da so nicht nur an der Ost- und Westküste sowie in Alaska gekreuzt werden darf,a die allermeisten Karibikkreuzfahrten sind davon betroffen, da sie überwiegend in den USA starten. Ausgenommen von der Anordnung sind lediglich Expeditionsschiffe, da sie in der Regel unter 250 Passagiere aufnehmen.
Der Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) zeigt sich in einem Statement "beunruhigt" über die wirtschaftlichen Folgen der Verlängerung des Kreuzfahrtverbots. Jeder Tag Stillstand kostet die Industrie umgerechnet 80 Millionen Euro. Auch den Vorwurf, Kreuzfahrtschiffe seien der Ursprung der Corona-Krise in den USA, weisen die Reedereien von sich. Dieser Eindruck entstehe, weil die Schiffe generell besonders intensiv kontrolliert würden. Kreuzfahrten seien weder die Quelle noch der Grund für die Ausbreitung des Coronavirus.
Quelle: Reise vor 9
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