Streiks und Proteste legen europäische Hauptstadte lahm
Die „Gelbwesten“ machen in Frankreich nicht nur dem Präsidenten Macron das Leben schwer, jetzt gibt es auch erheblich Einschränkungen für Touristen. Weil der Betreiber des Eiffelturms während der Protestaktion nicht für die Sicherheit von Besuchern garantieren kann, bleibt am Samstag der Zugang verschlossen. Gleiches gilt für zahlreiche Museen wie dem Musee d’Orsay und dem weltberühmten Louvre, der Miro-Ausstellung im Grand Palais und den Katakomben. Vorstellungen beider Pariser Opern wurden ebenfalls abgesagt.
Auch das Flanieren am Champs Elysee wird nicht möglich sein, sollen doch da die Geschäfte verbarrikadiert werden und auch der Präsidentenpalast soll von den gelbwesten umlagert sein.
Während in Frankreich zu den Feiertagen Ruhe einkehren könnte, wird das wohl für Spaniens Hauptstadt Madrid nicht gelten. Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, planen die Sicherheitskräfte des Flughafens Barajas wegen ausgebliebener Bonuszahlungen einen Streik vom 21.Dezember bis zum 6.Januar. Der Ausstand umfasst alle sicherheitsrelevanten Bereiche innerhalb und außerhalb des Flughafens und wird wohl zu ganz erheblichen Verzögerungen in der Abfertigung führen.
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