Neue Handgepäckscanner
Es kann ja so nervig sein: Bis der Vordermann seinen Mantel ausgezogen hat, umständlich das Laptop aus der Aktentasche kramt und- ach ja- die Rasiercreme noch schnell im Plastikbeutel verstaut. Was an der Handgepäckkontrolle den Betrieb lange aufhalten kann, gehört wohl bald der Vergangenheit an. Auf dem Amsterdamer Flughafen Schipol werden derzeit neue 3-D-Laser getestet, die das Aus- und wieder Einpacken überflüssig machen sollen.
Bereits im Sommer 2015 führte die Flughafenleitung eine zentralisierte Sicherheitskontrolle ein, deren Kernstück ein im Halbkreis angeordnetes Förderband ist. Dadurch können mehrere Passagiere ihr Handgepäck gleichzeitig aufgeben, und ein einzelner kann somit keine ganze Schlange mehr abbremsen. Jetzt wurden an zwei Stationen zusätzlich spezielle Scanner angebracht, die den Inhalt von Handgepäckstücken in einer 360-Grad-Rundumsicht abbilden. Damit können Laptops und Flüssigkeiten im Gepäckstück verbleiben und müssen nicht mehr ausgepackt werden. Allerdings müssen Flüssigkeiten weiterhin nur maximal 100 Milliliter umfassen und in den speziellen Plastikhüllen verstaut sein.
Sollte sich der Einsatz, der zunächst bis Ende 2017 geplant ist, bewähren, sollen nach Informationen des „aerotelegraph.com“ alle Kontrollstellen damit ausgestattet werden…
Quelle: aerotelegraph.com
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