Heilgendamm vor 100 Jahren
Uniform Friedrich Franz I.
Bademode
Badekarren
Münster...
..mit Altar
Kurpark-Pavillon
Fahrkarte
Molli in der Innenstadt
Heiligendamm mit Bad Doberan
Sie dürfen sich mit Brief und Siegel als erste Adresse der deutschen Ostseebäder bezeichnen: Heiligendamm und Bad Doberan. Mit dem Gründungsjahr 1793 entstand hier das erste deutsche See-Heilbad überhaupt. Eine Tradition, die in Bad Doberan mit seinem Ortsteil Heiligendamm auf Schritt und Tritt zu spüren ist. Neuen Glanz und weltweite Aufmerksamkeit erfuhr die „Weiße Stadt am Meer“ mit ihren klassizistischen Prachtbauten mit dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007. Derzeit versuchen neue Betreiber, das „Grand Hotel Heiligendamm“ und das gesamte Ensemble mit der sogenannten „Perlenkette“ von historischen Villen wirtschaftlich auf solide Beine zu stellen. Die Investoren davor hatten Schiffbruch erlitten und Insolvenz anmelden müssen.
Bädermuseum beim Bad Doberaner Münster
Wer einen tieferen Einblick in die mehr als 200jährige Bädertradition von Heiligendamm und Bad Doberan gewinnen möchte, besucht bei freiem Eintritt das Bädermuseum am Westtor der weitläufigen Klosteranlage mit dem Münster als Mittelpunkt. Der Herzog von Mecklenburg-Schwerin, Friedrich Franz I. war es, der auf Anregung seines Leibarztes das erste deutsche Seebad auf dem „Heiligen Damm“ nahe der Stadt Doberan gründete. Als Vorbild dienten die bereits bestehenden englischen Seebäder.
Historische Bademode und Badekarren
Zu den Museums-Exponaten gehören die herzogliche Galauniform des Seebadgründers Friedrich Franz I. genauso wie Kleidungsstücke aus der Frühzeit der Bademode. Im Garten des Museums steht ein weißer Badekarren wie sie ab 1803 in Heiligendamm benutzt wurden. In diesen ins flache Wasser geschobenen Karren zogen sich die Badegäste um und tauchten über eine kleine Treppe mehrmals bis zum Hals ins Wasser.
Beeindruckendes Münster
Herzog Friedrich Franz I. begegnet man über sein Grabmal noch einmal nebenan im Bad Doberaner Münster. Auch wer sich von Kirchenbesichtigungen längst übersättigt glaubt, wird sich der Aura des im 13. Jahrhundert erbauten Münsters nicht entziehen können. Der Bau gilt als herausragendes Schmuckstück der Backsteingotik und zählt mit jährlich rund 170 000 Besuchern
zu den größten Publikumsmagneten an der Ostsee. Sein golden glänzender Hochaltar besitzt den Ruf als ältester Flügelaltar der Kunstgeschichte.
Mit „Molli“ von Doberan nach Heiligendamm
Seit Ende des 19. Jahrhunderts dampft und stampft der „Molli“ zwischen Bad Doberan und Heiligendamm sowie noch weiter bis nach Kühlungsborn ( siehe https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=4645 ). Eine Fahrt mit dem Zug, der von einer Dampflok angetrieben wird, zählt genauso zum touristischen Pflicht-Programm wie der Besuch des Münsters oder der Heiligendammer Seebrücke. Es ist schon sehr kurios anzuschauen, wenn die pechschwarze Lok mit ihren rot-weißen Wagons auf ihren Schmalspur-Schienen mitten durch die Haupteinkaufsmeile von Bad Doberan rollt.
Fazit: Heiligendamm und das Bad Doberaner Münster sind zwei Orte, die man an der Ostsee gesehen haben sollte. Beides lässt sich wunderbar verbinden bei einer Fahrt in den Wagons der nostalgischen „Molli“-Dampflok.
Mehr zum Thema unter
https://www.ostseeferien.de ; https://www.bad-doberan-heiligendamm.de ; https://www.molli-bahn.de ;
Quelle: eigen
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