Erste Station für Van Gogh und für Vincent-Radler
Wegweise
Typisch holländische Fahrradwege
Typischer Van Gogh aus dieser Landschaft
Vincents Malerroute in den Niederlanden
Die Van Gogh-Fahrradrouten in den holländischen Provinzen Nordbrabant und Drenthe bieten eine angenehme Möglichkeit, die niederländische Landschaft mit den Augen eines der berühmtesten Künstler der Welt zu erleben. Auf den Spuren Vincent van Goghs führen die Routen durch Landschaften, die einst seine Kreativität beflügelten, und vorbei an Orten, die untrennbar mit seinem Leben und Werk verbunden sind.
In Drenthe stehen drei thematische Routen zur Auswahl – Vincents Ankunft, Vincents Tagestour und Vincents Inspiration – jeweils rund 50 Kilometer lang. Sie führen durch den südöstlichen Teil der Provinz, eine Region, die Van Gogh während seines Aufenthalts dort tief beeindruckte. Unterwegs gibt es Infotafeln mit zusätzlichen Informationen. An einigen Standorten wurden sogenannte Guckrahmen aufgestellt. Dort kann die Umgebung von damals und von heute ins Visier genommen werden. Außerdem kann man sich an diesen Standorten Geschichten über Vincents Zeit in Drenthe anhören, wie beim Bahnhof von Hoogeveen. Die Routen sind mit grün-weißen Schildern markiert: „Van Gogh Route“ (samt Fahrradsymbol).
In Nordbrabant erwartet Radfahrende eine noch größere Auswahl: Zehn Fahrradrouten mit insgesamt 435 Kilometern schlängeln sich durch historische Orte wie Zundert, Nuenen, Etten und Helvoirt, wo der Künstler lebte, malte und Inspiration für seine Werke fand.
Generelle Tipps fürs Radeln in Holland
Der niederländische Automobilclub ANWB (vergleichbar mit dem ADAC) bietet ein vielfältiges Angebot an Fahrradtouren – von kurzen Strecken bis hin zu ausgedehnten Routen, die sich über das gesamte Land erstrecken. An den meisten Orten lassen sich sowohl normale als auch elektrische Fahrräder für einige Stunden oder mehrere Tage zu günstigen Konditionen mieten.
Sollte unterwegs eine Panne auftreten, sorgen zahlreiche Fahrradwerkstätten für schnelle Hilfe. In den Städten empfiehlt es sich, das Fahrrad ausschließlich an ausgewiesenen Abstellplätzen zu parken. Wer sein Rad achtlos an eine Laterne oder einen Baum stellt, läuft Gefahr, dass es von einem Transportdienst eingesammelt und in ein zentrales Fahrraddepot gebracht wird – die Rückgabe ist dann nur gegen eine Gebühr möglich.
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