Was man gegen Wespen machen kann
Pünktlich im August greifen sie wieder an: Erbarmen, zu spät, die Wespen kommen. Um ihre Brut aufzubauen und aufzuziehen, fallen sie über die Gabentische der Menschheit her, zum Frühstück, Mittagessen, Vesper oder Abendessen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, ist es ratsam, Essen und Getränke im Freien immer gut abzudecken. „Wespen lassen sich außerdem oft ,umleiten‘, wenn in etwas Entfernung zum Tisch gezielt Süßes oder Fleisch angeboten wird“, sagt Kerstin Effers, Expertin für Umwelt und Gesundheitsschutz bei der Verbraucherzentrale NRW. Darauf sollte man sich aber nicht endgültig verlassen. Besonders effektiv ist der „Wassertrick“: Sollte sich dennoch eine Wespe nähern, hilft es, sie vorsichtig mit Wasser aus einer Sprühflasche zu benetzen – das Tier hält das für Regen und fliegt zurück zum Nest.
Ebenfalls Schutz versprechen Nelkenöl oder mit Nelken gespickte Zitronen. Ein Geruch, der auch nicht gerade auf der Lieblingsliste der Wespen steht, ist Kupfer. Ein Hausmittel ist daher, Centmünzen kräftig aneiender zu reiben und dann auf den Tisch zu legen.
Wichtig: Auf Insektensprays unbedingt verzichten – Wespen stehen unter allgemeinem Naturschutz, einige Arten sind sogar besonders geschützt. Wespennester dürfen daher nicht eigenmächtig entfernt werden. Wenn triftige Gründe vorliegen, die ein Zusammenleben unmöglich machen – beispielsweise Menschen mit Allergien im Haushalt oder Kleinkinder in der Nähe –, kann man sich bei den kommunalen Umweltämtern oder örtlichen Imkervereinen beraten lassen, ob eine Umsiedlung möglich ist. Adressen von seriösen Fachbetrieben vermitteln auch der Verein zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung e.V. sowie der Deutsche Schädlingsbekämpfer Verband e.V..
Weiterführende Informationen unter https://www.verbraucherzentrale.nrw/node/43513
Quelle: Verbraucherzentrale NRW
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