Grachtenstadt legt Höchstgrenze für Touristen fest
Die Amsterdamer haben die Nase voll: ständig ziehen Touristen durch ihre Stadt, hinterlassen Müll, feiern im Rotlichtmilieu und verstopfen die engen Gassen entlang der Grachten. Jetzt hat man eine Höchstgrenze an Touristen festgesetzt, die die niederländische Stadt besuchen dürfen. Es sollen nur mehr 20 Millionen sein und damit 10 Prozent weniger als die Anzahl der Besucher, die im Schnitt in den letzten Jahren zu Grachten, Reichsmuseum und Coffeeshops strebten.
Die Stadt handelte, nachdem eine Bürgerinitiative sogar eine Begrenzung des Tourismus auf höchstens 12 Millionen Übernachtungen im Jahr gefordert hatte. Das war der Stadt nach Recherchen der Tageszeitung WAZ dann aber doch zu viel an Einschränkung. Amsterdam kämpft schon länger gegen die wachsende Zahl der Touristen an: Alkohol-Verkaufsverbot in den Supermärkten des Rotlichtmilieus, Absperrboller , die Straßen absperren, sobald zu viele Menschen sich darauf ein befinden. Auch strikte Regulierungen für Platformen wie AirBnB und die höchste Bettensteuer Europas hatten bisher keine nennenswerte Reduzierung gebracht. Amsterdam ist damit weltweit die erste Stadt, die die Zahl der Touristen begrenzt.
Quelle: div
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