Bremsenfallen
Holzstadl im Weg
immer wieder Wasser
Panoramablick mit Fotoaufforderung
Blick auf Schloss Mittersill
Loch 18 vor dem Klubhaus
Der Golfclub Nationalpark Hohe Tauern Mittersill im Test
Mitten im Salzachtal mit fantastischem Blick auf den Nationalpark Hohe Tauern und dem über dem Ort thronenden Schloss Mittersill (http://https://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=733&cat=reisen) liegt der Golfclub Nationalpark Hohe Tauern Mittersill. Nicht eine Bahn ( insgesamt ab Gelb 5720 Meter, CR 69,6, SL 121, ab Rot 5056 Meter, CR 70,9 und SL 124) kommt dabei ohne Wasser aus, bei insgesamt 8 Löchern auch noch querend. Schwarze Ballone mit Silberhütchen sollen die dabei häufig vorkommenden Stechmücken und Bremsen anlocken. Überhaupt kommen auf dem Platz öfter Insektenanhäufungen vor: mal Fliegen, mal Bauernknechte, mal Goldkäfer. Der sehr gepflegte Platz hat den Charme von flachen Almwiesen im Tal, oft ist ein gerader Stand möglich.
Heustadl versperren die Sicht
Mehrfach stellen sich Heustadl als Hindernisse in den Weg, ein tiefer satter Klang zeigt an, wenn ein Spieler Dach oder Wand der uralten Hütten erwischt hat. Auch wenn die Regel der „unbeweglichen Hemmnisse“ bei einem Hüttn-Treffer zählt, ärgert doch an mindestens 2 Bahnen, das mit den Hütten die Sicht aufs Grün komplett versperrt bleibt. Eine wahre Bereicherung, die manch anderem Golfplatz gut täte, sind die naturbelassenen Sandflächen, waste areas.
Hohe Fangzäune und ein Inselgrün
Eine weitere Eigenart des Mittersiller Golfclubs sind die direkt angrenzenden Grundstücke von mindestens zwei Bauern, die keine Ball suchenden Spieler auf ihren Wiesen dulden möchten. Große Warntafeln machen darauf aufmerksam. Gerade an Loch 10, einem 90 Grad nach rechts abknickendem Dogleg, an dessen Knick auch noch der Bach entlangführt, macht dieser Umstand ein „Abkürzen“ auch durch die mit meterhohen Fangnetzen gesetzte Aus-Linie unmöglich. Highlight des Platzes ist sicherlich das Inselgrün von Loch 18, ein Par 3, das von der Terrasse des Clubhauses gut einsehbar ist.
Schutzhütten, Getränkeautomatenhütten und Toiletten sind in Mittersill vorbildlich, der Marshall könnte seinen Runden ruhig häufiger drehen. Die Preise sind der Nähe zu Kitzbühel angepasst ( Tages-Greenfee an allen Tagen 109 Euro, Gäste eines „Gründerhotels“ zahlen 77 Euro, eines „Partnerhotels“ 88 Euro), ein Cart für 42 Euro pro Runde durch das flache Gelände nicht notwendig.
Nach der Runde sollte man aber unbedingt auf der Terrasse oder im Stüberl des Klubhauses verweilen, da das Angebot der Küche durchaus auch „Gehobenes“ serviert, wie 3 Garnelen im Knoblauch-Buttersud, aber auch die klassische Currywurst mit Pommes für 13 Euro 80.
Übernachtungstipp: Überhaupt lässt es sich in Mittersill gut verweilen, Hotels und Restaurants in jeder Kategorie sind reichlich vorhanden. So liegt in der Stadtmitte das Hotel Braurup, gleich mit großem Parkplatz gegenüber und neuer, alter Brautradition mit selbstgebrautem Weißbier ( https://urlaub.braurup.at ). Ebenfalls erwähnt sei das Schloß Mittersill, das neben Übernachtungen auch noch fine dining und Konzerte bietet ( siehe https://www.reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=733 und https://www.reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=3994 ). Übrigens sind über 10 weitere Golfclubs innerhalb von 50 Kilometern erreichbar.
Weitere Informationen unter: https://www.golfclub-nationalpark-hohetauern.at
Mehr zur Region unter https://www.salzburgerland.com
Weitere empfohlene Golfplätze unter https://reisenundgolfen.de/?set=pages&p=golf&pID=2191
Quelle: eigen
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