Günstiger Urlaub in Albanien und Taiwan

Was der Euro in Urlaubsländern 2026 wert ist
Ein Euro ist nicht überall gleich viel wert: Je nach Land können für denselben Betrag mal mehr und mal weniger Waren und Dienstleistungen gekauft werden. Je höher die Kaufkraft des Euros im Ausland, desto mehr kann man sich vor Ort leisten.

Die günstigsten Länder in Europa
Während der Deutsche Bankenverband als die günstigsten Urlaubsländer die Türkei, Polen und Ungarn auflistet, zählen die Sparkassen Albanien, Bulgarien und Nord-Mazedonien weit vorn. Wer in Deutschland für Kost und Logie 1.000 Euro einplant,wird in Albanien mit 480 Euro hinkommen. Etwa die Hälfte kostet der Urlaub ebenfalls in Bulgarien und Nordmazedonien. Nach den Sparkassen folgt dann die Türkei (31 Prozent günstiger) und Tschechien (33 Prozent). In der Türkei soll es aber nach dem Bankenverband noch günstiger sein, denn die Kaufkraft beträgt für einen Euro ganze 1 Euro 79. Auch in Polen erhält man für einen Euro Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland rund 1,47 Euro kosten würden. Und auch in Ungarn reicht ein Euro deutlich weiter.
Ebenfalls günstiger in der Kaufkraft sind Griechenland mit knapp einem Viertel höherer Kaufkraft und Spanien mit 20 Prozent. Portugal (35 Prozent günstiger)sowie Kroatien (14 Prozent) reihen sich da ein.

Wo der Geldbeutel belastet wird
Der Urlaub in Italien, Frankreich oder Österreich macht finanziell nur einen geringen Unterschied zum Urlaub in Deutschland. In Frankreich entspricht das Preisniveau genau dem deutschen Durchschnitt. In Österreich ist das Preisniveau um 5 Prozent höher. In Italien gibt es etwa elf Prozent mehr fürs Geld. Insgesamt bewegen sich alle drei Länder nah am deutschen Preisniveau.
Nach den Sparkassen wird ein Urlaub in Irland (+14 Prozent), Belgien (+11 Prozent) und den Niederlanden (+7 Prozent)auch teurer .
In Dänemark ist der Urlaub deutlich teurer als in Deutschland. Denn bei den dänischen Nachbarn entspricht die Kaufkraft eines Euro nur etwa 79 Cent deutscher Kaufkraft, also rund 21 Prozent weniger. Noch teurer ist die Schweiz: Dort entspricht ein Euro nur etwa 61 Cent deutscher Kaufkraft.

Der Big-Mac-Index
Wie günstig oder teurer ein Urlaubsland ist, zeigt der Big-Mac-Index an. Dieser Index wurde von der Zeitung „The Economist“ 1986 eingeführt und vergleicht, was ein Big Mac in den einzelnen Ländern kostet. Daraus ergibt sich für dieses Jahr als teuerster Big Mac der Welt, derjenige, der in der Schweiz für knapp 8 US-Dollar gekauft wird. Im Ursprungsland USA kostet er genausoviel wie in Großbritannien, nämlich 6,12 USD. Deutschland liegt knapp darunter, aber immer noch etwas höher als der europäische Schnitt (6,08 zu 5,95 USD). Richtig günstig ist der Fleischklops aus dem Hause mit dem großen gelben „M“ in Japan mit 3,02 USD und Taiwan mit 2,38 USD.

Quelle: div.

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