Vom Fassatal schneller zur Sellaronda

Neue Seilbahn von Campitello zum Col Rodella
„Das ist die wichtigste Verbindung zur Sellaronda“, sagt Elisa Maccagni, Präsidentin des Seilbahnverbands von Val di Fassa und Carezza zur neugebauten Bahn von Campitello di Fassa auf 1400 Meter Höhe zum rund 2400 Meter hoch gelegenen Col Rodella. „Wir schicken damit die 40 Jahre alte Bahn im Dezember in Rente.“ Die neue Kabinenbahn schaufelt nun mehr als doppelt so viele Skifahrer wie bisher in flotten sechs Minuten nach oben zum Einstiegspunkt zur Umrundung des Sellastocks. Diese beschleunigte Verbindung vom Fassatal zur Sellaronda erschließt damit knapp weitere 400 Pistenkilometer zu den ohnehin schon 110 Kilometern im Val di Fassa. Die genauen Preise für die Skitagespässe stehen bislang noch nicht fest, werden aber voraussichtlich im 70 Euro-Bereich liegen. 

Wintersaison startet am 29. November
Die Skisaison in den sechs Orten des Fassatals unterhalb des Langkofel zwischen Moena auf 1200 Metern und Canazei auf 1460 Metern beginnt am 29. November und endet nach Ostern am 12. April. In einer Präsentation in München verwies Tourismus-Chef Nicolò Weiss neben der für Skiläufer wichtigen Schneesicherheit auf einige weitere Vorzüge des Dolomiten-Tals mit seiner ladinischen Tradition. So gibt es für Langläufer knapp 50 Kilometer gespurte Loipen. Dazu kommt ein dichtes Netz an Winterwanderwegen. Und das bei einer hohen Zahl an Sonnenstunden. 
 
Trainingsrevier von Linus Straßer und Emma Aicher
Deutschlands Slalom-Star Linus Straßer trainiert seit mittlerweile vier Jahren regelmäßig im Val di Fassa. „Ich bin schon überall auf der Welt Ski gefahren und kann sagen: das ist hier Top of the Art.“ Seit dieser Saison zieht auch Frauen-Hoffnung Emma Aicher ihre Schwünge beim Training auf den abwechslungsreichen Pisten des Fassatals. Die beiden tummeln sich dabei eher auf den 12 Prozent der steilen, schwarzen Abfahrten. Linus Straßer hat neben den skifahrerischen Herausforderungen die Qualität des Essens auf den Hütten schätzen gelernt. Ein ausgesprochenes Lieblingsgericht fällt dem Kitzbühel- und Schladming-Sieger zwar nicht ein, er sagt aber: „Pasta geht immer.“ Und Emma Aicher ergänzt lachend: „Pizza und Pasta.“

Linktipp:
https://www.fassa.com ;

Quelle: eigen

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