Immer der Nase nach

Riech-App für Wien
Wonach riecht Wien? Nach Mehlspeisen und Kaffee, Pferdeäpfeln und Wienerwald, alten Büchern und Gemäuern zum Beispiel. Die City-Guide-App ivie lädt zu einer Tour der Düfte quer durch Wien ein – immer der Nase nach.
Der Stephansdom ist Wiens bekanntestes Wahrzeichen. Beim Betreten fällt nicht nur barocker Prunk auf, sondern auch der typische Geruch nach Weihrauch und Kerzenwachs. Und am Prater dreht sich nicht nur der Kalafati. Die süße Zuckerwatte, der Langos sowie die bekannte Stelze im Schweizerhaus genießt man allerdings lieber erst nach den rasanten Fahrten.
Pferde gehören schon seit jeher zu Wiens Stadtbild, man sieht, hört und riecht sie vor allem in der Innenstadt. Die gestriegelten Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule trifft man mit etwas Glück in ihren Stallungen an. Die Fiaker kreuzen da schon häufiger unseren Weg und tragen zum einzigarten Duft – ähm Charme – der Stadt bei.

Gruftig und Schokoladig
In der Kapuzinergruft riecht es natürlich nicht direkt nach den Gebeinen ehemaliger Herrscher, trotzdem ist es ein ganz eigener Geruch nach kalten Gemäuern und versiegelten Särgen. Dagegen ist der Waffelduft der Mannerfabrik im 16. Bezirk ist wohl das beste Nebenprodukt, das man sich vorstellen kann. Je nach Wetterlage riecht man ihn sogar bis in den Wienerwald.

Wohlgerüche
Beim k.u.k. Hoflieferant J.B. Filz ist noch heute ein Duft von einst erhältlich – die Rezeptur des Lavendelwassers stammt aus dem Jahr 1892. Und dann ist da ja auch noch der Garten der Wohlgerüche: Über 400 Rosensorten mit skurrilen Namen wie Las Vegas oder Gräfin Diana erblühen im Rosengarten des Volksgartens ab Mitte Mai und verströmen einen unglaublichen Duft.

Nirgendwo in Wien sind so viele Gerüche auf einmal anzutreffen wie auf den vielfältigen Märkten. Wohin man sich dreht, ein anderer Duft: Obst und Gemüse, exotische Gewürze, köstlicher Käse und fangfrischer Fisch. Weniger fangfrisch riecht‘s im Tierpark. Die einen sagen: "Im Elefantenhaus im Tiergarten Schönbrunn müffelt´s doch am stärksten“ und für die anderen haben die Nilpferde in puncto Gestank klar die Nase vorn.

Um sich an der Nase lang führen zu lassen, benötigt man nur die „ivie“-App, die es sowohl für iOS als auch Android gibt. Link klicken und schon kann man die Tour erleben.

Quelle: Wien-Info

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