bo,Hafenstrasse Man-O-War
bo,Atlantikstrand Man-O-War
bo,Boot Man-O-War
bo,Man-O-War Haus
bo,Hafen Man-O-War
Eiland ohne Alk
Ok,ok…da kommt man wirklich nicht so ohne weiteres hin. Die Insel Man-O-War, eine der östlichsten Inseln der Bahamas, ist nur per Fähre von Marsh Harbour , Abaco, aus erreichbar.
In knapp einer halben Stunde bringt das Boot maximal 30 Personen auf die 4 Kilometer lange Insel, die an ihrer dünnsten Stelle gerade mal 100 Meter zwischen Atlantik und der Floridastrasse zählt. Auf die 300 festen Einwohner, die als größtenteils streng konservativ und der Britischen Krone gegenüber als äußerst loyal gelten, teilen sich 3 Kirchen, 2 Tante-Emma-Läden und ein Restaurant. Die wenigen Straßen haben die Breite von Flurbereinigungswegen und werden ausschließlich von Golfcarts befahren. Und ..achja…Einkaufen kann man nahezu alles, was der Mensch so braucht. Bis auf Alkohol. Nach Meinung der Manowarer brauchts den nämlich nicht. Weder im Supermarkt, noch im Restaurant.
Wer aufs kühle Bier, den Wein zum Abendessen oder die coolen Karibik-Drinks beim Sonnenuntergang nicht verzichten will, muss eben rechtzeitig dran denken und sich den Stoff selbst mitbringen. Das gilt auch fürs Restaurant. Ganz selbstverständlich können aber Bier- und Weingläser, Cooler und Eiswürfel zum Thunfisch oder Burger geordert werden.
Das alles klingt wenig attraktiv für Reisende und daher brauchen sich die Einwohner, die meisten von ihnen sind irgendwie mit der Schiffsbauer-Familie Albury direkt oder indirekt verwandt, nicht auf Touristenströme einstellen.
Lässt man sich aber auf Man-O-War ein, mietet ein Zimmer oder ein ganzes Haus, entdeckt man ein kleines Paradies, das es so sicherlich nicht mehr oft auf dieser Welt gibt. Das Eiland hat nämlich den Wunschtraum aller Badeurlauber zu bieten: kilometerlange, leere, weisse Strände mit feinstem Sand, das türkisfarbene, bacherlwarme Wasser der Karibik, Riffe zum Tauchen und Schnorcheln, Kokospalmen zur Selbstbedienung, einsam schöne Sonnenauf-und untergänge. Die Insel ist so ruhig und friedlich, das die Häuser nicht mal für monatelange Abwesenheit abgesperrt werden und in jedem Golfcart steckt wie selbstverständlich der Schlüssel im Schloss, auch wenn es auf dem Parkplatz der Fähre nach Abaco abgestellt wurde.
Gegen einen möglichen Inselkoller hilft der örtliche Bootsverleih. Mit einem Motorboot sind die Inseln Great Guana mit der legendären „Nipper’s“-Bar ( siehe Artikel) oder Ellbow Cay in knapp einer halben Stunde erreichbar.
Quelle: eigen
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