breite Fairways
Blick ins Aa-Tal
ein paar Stellen sind ausgeapert
verwitterte Schilder
abgenutzte Carts
Waldumsäumte Spielbahnen
Der Golfkurs von Saint-Omer im Test
Das kleine Städtchen Saint Omer liegt ca. 45 Kilometer südöstlich von Calais, Boulogne-sur-Mer ( siehe auch https://www.reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=4679 ) ist etwa 50 Kilometer in westlicher Richtung entfernt.Es wird vom Fluss Aa durchquert, der unterhalb von Saint-Omer Richtung Nordsee für die Schifffahrt kanalisiert wurde.
Der Platz liegt etwa 10 Kilometer westlich vom Zentrum entfernt, biegt man von der 4-spurigen Straße ab, braucht man nur noch der Ausschilderung zu folgen.
Hügeliger Parkland-Platz
Die Anlage verfügt über einen großen Parkplatz, der auch 4 Ladestationen für E-Autos verfügt. Neben dem 9-Loch-Übungsplatz stehen natürlich die 18 Löcher von „Le Val“ im Vordergrund, ein höchst sportlich anspruchsvoller Parklandkurs mit abwechslungsreichen Löchern und einigem Höhenunterschieden, dafür aber auch Ausblicken über Anlage und Aa-Tal. Wer die Golfplätze rund um Bad grioesbach in Niederbayern kennt, kann sich an der einen oder anderen Stelle erinnert fühlen, auf jeden Fall sind Bagtrager ohne elektrische Unterstützung ziemlich platt.
Viele Vorzüge ,aber auch Nachteile
Ganz klar, der Platz ist anstregend, aber auch top gepflegt. Breite Fairways führen durch teilweise alten Baumbestand. Selten werden Bunkerkanten so akkurat abgestochen wie auf diesem Platz. Alles wirkt tiefgrün und saftig, die Grüns sind schnell und nur leicht moduliert.
Leider sammeln sich negative Eindrücke: Nun, das Personal kann mal unfreundlich sein, schließlich erwischt nicht jeder jeden Tag seinen besten, aber die Carts sind unsauber, teils so ramponiert das die Füllung aus den Polstern springt.
Außerdem sind an den Abschlägen keine Mülltonnen vorhanden und die Infotaferl ähnlich aus der Zeit gefallen wie die Carts. Auch Toiletten sucht man auf dem Platz vergeblich.
Hier wird in Ausbildung investiert
Die Haute Drève, bestehend aus 9 Löchern und recht technisch, kann von Golfern aller Spielstärken gespielt werden. Ebenfalls können Kurse für Anfänger und Fortsgeschrittene belegt werden. Es gibt auch eine Golfschule für Kinder. Ideal ist natürlich das Najeti Hotel Golf , das 54 Zimmer mit Blick auf den Golfplatz oder den umliegenden Wald bietet. Gastronomisch reicht das Angebot vom Restaurant "The Lodge"bis "Ristandèl", einer Brauerei mit Panoramaterrasse. Die Kosten für das Greenfee reichen von 40 Euro werktagts im Januar bis 88 Euro an Wochenenden in der Hauptsaison.
Weitere Informationen unter https://www.golfsaintomer.fr
Weitere Golfplätze in der Region und weltweit unter https://www.reisenundgolfen.de/?set=pages&p=golf&pID=2191
Unbedingt besichtigen sollte man La Coupole - die Raketenabschussbasis der Nazis:https://www.reisenundgolfen.de/?set=pages&p=reisen&pID=4721
Weitere Informationen zu Nordfrankreich unter https://www.nordfrankreich-erleben.com/
Quelle: eigen
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