Venedig macht jetzt doch ernst mit Eintrittsgeld
Noch kurz vor der Corona-Krise hatte man sich in Venedig schon Gedanken gemacht, wie man mit den Heerscharen von Touristen fertig werden kann. Drehkreuze limitieren den Zugang, sind zu viele Touristen auf dem Markusplatz, lassen die Straßensperren keine weiteren hinein. Während der Corona-krise litt zwar das Touristengeschäft in der Lagunenstadt schwer, doch gleichzeitig erholte sich die Natur. Plötzlich konnte man in den Kanälen wieder bis zum Grund sehen, weil fast 50 Prozent weniger Abwässer eingeleitet wurden.
Ab Sommer 2022 wird jetzt neben den Drehkreuzen noch zusätzlich Kasse gemacht. Wie das Onlineportal von „La Stampa“ berichtet, wird ab diesem Zeitpunkt ein Eintrittsgeld fällig. In der Hauptsaison sollen es 10 Euro pro Person und Tag sein, ansonsten müssen 3 Euro bezahlt werden. Ausgenommen von den Gebühren sind allerdings Anwohner und ihre Verwandten, Kinder unter sechs Jahren sowie Besucher, die in lokalen Hotels übernachten. Mit einer Anmeldung via App kann man sich das Tagesticket online kaufen. Damit kann auch die Gesamtbesucherzahl reguliert werden, kontrolliert wird über die Drehkreuze.
Quelle: La Stampa
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