TUI will demnächst Beratungsgebühr
Es ist ein Dilemma für die Reisebüros in Deutschland. Zwar wächst durch die Fülle des Angebots das Bedürfnis nach Information und Beratung, gebucht wird dann aber von zuhause aus online. Um dennoch Geld verdienen zu können plant die TUI für ihre Reisebüros die Beratung und erweiterte Dienstleistungen kostenpflichtig zu machen. Geplant ist ein «Service-Entgelt», das Kunden etwa für die Zusammenstellung von detaillierten Angeboten, Leistungsvergleichen oder weiterführenden Informationen zu Zielen und Einreisebestimmungen zahlen müssen.
In der Praxis soll nach einer gewissen Zeit im Gespräch zwischen Kunde und Reisebüro-Angestellten der Hinweis kommen, das weitere Informationen nur über eine vor Ort gleich und sofort zu bezahlende Gebühr ausgetauscht werden können. Die Preise richten sich schließlich nach der Höhe des Gesamtreisepreises. Ein Basistarif von 15 Euro kann dann bis 30 Euro nach oben schnellen, für «Unterstützung bei speziellen Anliegen» oder Reservierungen für Aktivitäten im Hotel sind dann aber auch 25 bis 39 Euro fällig.
TUI verfolgt damit dem selben Weg, den der Reiseanbieter DER schon eingeschlagen hat.
Quelle: div
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