Schule von Athen
Urbino feiert 500. Todesjahr
Nachdem 2019 Leonardo da Vinci mit bedeutenden Ausstellungen in Italien und aktuell im Pariser Louvre zum 500. Todesjahr geehrt wurde, liegt die Aufmerksamkeit im kommenden Jahr bei einem weiteren Meister, der Italiens Kulturerbe weltberühmt gemacht hat: Raffael. Er schuf eine Reihe von Meisterwerken wie die „Schule von Athen“( 1510) oder den „Parnass“, traf auf Michelangelo und wurde Bauleiter des Petersdom und Hüter der Antiken im Vatikan. Der bedeutendste Künstler der Hochrenaissance wurde im Panthenon in Rom beigesetzt.
Als Auftakt der Feierlichkeiten wurde am 3. Oktober die Ausstellung „Raffael und die Freunde in Urbino“ in der Galleria Nazionale delle Marche (Palazzo Ducale) in Urbino eröffnet. Die Schau legt den Fokus auf die frühe Zeit des in Urbino geborenen Künstlers, der hier in der Werkstatt seines Vaters Giovanni Santi früh seiner Begabung folgte, in Kontakt zu anderen Malern kam und der bei Perugino in die Lehre ging. Die Auseinandersetzung und der Dialog mit den Zeitgenossen, die Entwicklung eines neuen Malstils stehen im Vordergrund der Schau, die vom österreichischen Museumsdirektor Peter Aufreiter zusammen mit der Stadt Urbino und der Region Marken organisiert wurde
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Januar 2020 zu besichtigen
Mehr unter https://www.gallerianazionalemarche.it/en
Quelle: ENIT
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